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Schlankere Waden dank Botulinumtoxin

Botulinumtoxin – nicht nur für Gesichtsfalten?

5.0
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1,1
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4.8
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Botulinumtoxin ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, welches direkt in die Muskeln injiziert wird. Am häufigsten kommt das Produkt zur Faltenminderung im oberen Gesichtsdrittel zum Einsatz. Die Botulinumtoxin-Lösung wird jeweils in das gewünschte Areal (im Gesicht häufig zur Behandlung von Zornesfalten, quer verlaufenden Stirnfalten oder Augenfalten (Krähenfüße)) injiziert und zeigt seine volle Wirkung nach etwa drei Tagen.

Kleinere Waden mittels Botulinumtoxin Injektion

In der modernen Plastischen und Ästhetischen Chirurgie wird Botulinumtoxin jedoch lange nicht mehr nur zur Behandlung im Gesicht angewandt. Gerade auch in der Wadenregion hat sich das Produkt zur Verkleinerung ausgeprägter Muskeln als gute Alternative zur offenen Operation erwiesen. Vergrößerte Waden sind meist genetisch bedingt und werden gerade von Frauen häufig als störend empfunden. Probleme beim Kaufen von Stiefeln, beim Anziehen von engen Hosen und generelle Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen sind häufige Motivationsfaktoren beim Wunsch nach einer Wadenverkleinerung.

Wer sich für eine dauerhafte Wadenverkleinerung jedoch nicht gleich unters Messer legen möchte, kann sich stattdessen mit Hilfe von Botulinumtoxin „einer nicht invasiven Methode“ einen guten Eindruck verschaffen. Während dieser Prozedur wird das Botulinumtoxin in verschiedene strategisch bedeutsame Stellen an der Wadenmuskulatur injiziert, um diesen Bereich zu lähmen. Dies hat keinerlei Auswirkung auf die Funktion der Wadenmuskulatur oder auf das Laufen und dient lediglich zur kosmetischen Reduktion des Wadenumfangs. Durch die gezielte Anwendung kann die Größe der Waden um 1 bis 2 Zentimeter reduziert werden.

Botulinumtoxin als „Probe“ für eine Wadenverkleinerung

Selbstverständlich ist ein Nachteil dieser Methode der Wadenverkleinerung, dass die Botulinumtoxin Wirkung limitiert ist und, dass der Effekt somit nach 4-5 Monaten wieder abgebaut wird. Um einen dauerhaften Effekt zu erzielen, müsste man demnach regelmäßig nachbehandeln, was erstens zeitaufwändig ist und zweitens auch teuer werden kann. Man kann die Anwendung von Botulinumtoxin in der Wadenregion in diesem Fall also als „Probe“ ansehen, um die Entscheidung für eine operative Wadenverkleinerung zu vereinfachen.

Wenn Sie weitere Fragen zu dem Thema haben oder eine Wadenverkleinerung in Erwägung ziehen, stehe ich Ihnen in meiner Privatklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie gern für ein ausführliches Beratungsgespräch zur Verfügung.